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EPIA ME6000

Der "JETSON@EPIAHOME" mit lüfterlosem ATX - Netzteil Teil II

Board: VIA EPIA ME6000 mit passiver CPU-Kühlung
von Andreas Heckel - 2. Februar 2003

AirFlow IDE-Kabel

In vielen Foren hört man immer wieder, wie gut sich Rundkabel machen um die Luftzirkulation im Case zu verbessern. Das abgebildete Teil ist bis ULTAR ATA 66 spezifiziert ... gut dachte ich ... das Kabel ist zwar nicht für meine ULTRA ATA100 Platte ausgelegt aber einfach zu billig, um es im Laden liegen zu lassen. Rein konstruktiv ist das Kabel hervorragend geeignet, Platte und DVDROM an einen IDE-Kanal anzuschließen. Und da es mir nicht sonderlich auf die Geschwindigkeit ankommt, hätte ich mit dieser Lösung gut leben können.

Nachdem ich Windows XP, das Service Pack1 und die VIA 4in1 Treiber installiert hatte, stellte ich allerdings fest, daß das System sehr unstabil lief. Besonders die Leistung der Platte war nach der Installation aller Treiber mehr als unbefriedigend. Als Linuxer schob ich das alles erst einmal den Jungs aus Redmond in die Schuhe. Auch die Windows Treiber von VIA hatte ich in Verdacht. Nachdem ich das DVDROM mit einem zweiten Kabel an den anderen IDE-Port angeschlossen und auch XP noch einmal neu installiert hatte, kamen mir erste Zweifel, ob Micro$oft wirklich die Wurzel allen Übels ist.

Dem EPIA ME6000 liegt ein Flachbandkabel bei. Nachdem ich die Platte mit dem gelben Hosenträger angeschlossen hatte, ging die Post so richtig ab. Sollte es an der Farbe gelegen haben ... wohl kaum ... Die Beigabe trägt die Aufschrift ULTRA ATA133 ;-)

Um das Kabel möglichst flach auf dem Gehäuseboden verlegen zu können, habe ich den ersten Abgriff entfernt. Durch die kunstvolle Origami-Faltkunst ist hinter dem Board ein Tunnel entstanden, der eine optimale Luftzirkulation bietet. Zum Anschluß des DVDROM kommt nun ein zweites Kabel (ULTAR ATA 66) zum Einsatz, das hinter dem ersten Abgriff gekürzt wurde.

Fazit: Hände weg von billigen Rundkabeln! Hier steht wirklich drauf was drin ist. Ob selbst ein mit ULTRA ATA133 beschriftetes Rundkabel auch wirklich so einwandfrei funktioniert? ... Ich weiß es nicht.

Slimline IDE Drives


Für den Einbau in das Jetson Case sind ausschließlich Slimline Laufwerke geeignet wie sie gewöhnlich in Notebooks verbaut werden. Aber Vorsicht ! - Laufwerke aus Notebooks haben meist Frontblenden, die auf das Design des Gerätes abgestimmt sind. Das obere Laufwerk paßt. Das untere stammt aus einem IBM ThinkPad. Die Front ist breiter und auch etwas höher als das Laufwerk - paßt NICHT! Da die Konstruktion der Frontblenden von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich ist, ist der Austausch durch eine Blende eines anderen Modells meist nicht möglich.


Zum Glück ist wenigstens der ATAPI-Anschluß der Laufwerke genormt. Er besitzt 50 Pins - hier muß ein Adapter her dazu später mehr. Bauen wir das Laufwerk erst einmal ein ...


... und hier treffen wir auf ein unerwartetes Problem ... die Schrauben.

Von links nach rechts ... Schraube wie man sie im Computerbereich zum Verschrauben von Gehäusen benutzt, Schraube mit Feingewinde z.B. für Festplatten, Schraube für Slimline Laufwerke.

Die Beschaffung passender Schrauben war schwieriger als ich dachte. Gebraucht werden Schrauben der Größe M2x6. In Baumärkten geht es erst bei M3 los. Uhrmacher und normale Computer-Händler haben sowas auch nicht. Beim Toshiba-Service wurde ich fündig ... 1,10EUR JE SCHRAUBE ... ein echtes Schnäppchen ;-) Nun habe ich 120 Stück bei www.online-schrauben.de für 18,20EUR incl. Versand bestellt und lege sie jedem Case bei, das über mich bezogen wird.

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